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Was ist Arthrose wirklich? Mehr als nur Abnutzung

Arthrose ist kein passiver Verschleiß wie bei einem Autoreifen. Warum Stoffwechsel, Entzündungsbotenstoffe und Bewegung das Geschehen lenken.

Lesezeit: 7 Min. Evidenzbasiert & Unabhängig

Das moderne Verständnis von Arthrose

Lange galt Arthrose als Schicksal des reinen Abriebs. Heute weiß die Medizin: Es handelt sich um eine Erkrankung des gesamten Gelenkorgans inklusive Knochen, Knorpel, Bändern und Gelenkinnenhaut.

Knorpelumbau und Entzündung

Entzündungsmediatoren (Zytokine) spielen eine wesentliche Rolle. Chronische niedriggradige Entzündungen (z.B. durch viszerales Bauchfett) beschleunigen den Knorpelabbau auch an nicht gewichtstragenden Gelenken wie den Fingern.

Warum Knorpel Bewegung braucht

Knorpel ernährt sich durch Diffusion. Nur wenn er rhythmisch komprimiert und entlastet wird, fließt frische Gelenkflüssigkeit ein.

Rechtliche & wissenschaftliche Grenzen

Knorpel kann nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand nicht neu nachgezüchtet oder durch Pillen 'wieder aufgebaut' werden. Aber: Der vorhandene Knorpel kann elastisch gehalten und durch Muskelaufbau geschützt werden.

Aktive Bewältigung

Gezielte Bewegung, Gewichtsoptimierung und angepasster Alltag mindern Schmerzen nachweislich um bis zu 40–50 %.

FAZIT & NÄCHSTER SCHRITT Praxistipp

Beobachten Sie Ihr Gelenk in alltäglichen Belastungssituationen genau. Wenn Beschwerden anhalten oder zunehmen, konsultieren Sie eine orthopädische Fachpraxis.

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