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Radfahren: Die Königsdisziplin für Knie und Hüfte

Geführte Kreisbewegung ohne Stoßbelastung: Wie Sie Sattelhöhe und Trittfrequenz exakt einstellen, um Gelenke maximal zu entlasten.

Lesezeit: 6 Min. Evidenzbasiert & Unabhängig

Warum das Rad so gelenkfreundlich ist

Bis zu 70 % des Körpergewichts ruhen auf dem Sattel. Die Gelenke arbeiten zyklisch mit geringem Widerstand – ideale Bedingungen für die Knorpelernährung.

Die richtige Sattelhöhe finden

Steht das Pedal am tiefsten Punkt, sollte bei aufgesetzter Ferse das Knie fast ganz durchgestreckt sein. Beim normalen Treten mit dem Ballen bleibt so eine leichte 15-Grad-Beugung erhalten.

Hohe Trittfrequenz vs. schwerer Gang

Treten Sie lieber 70 bis 80 Kurbelumdrehungen pro Minute im leichten Gang. Ein zu harter Gang presst die Kniescheibe schmerzhaft gegen den Oberschenkelknochen.

E-Bike als Reha-Hilfe

Der Motor nimmt Spitzenbelastungen an Steigungen weg. So können auch Personen mit Arthrose längere Touren schmerzfrei bewältigen.

Kniewinkel beachten

Ein zu tiefer Sattel führt zu starker Kniebeugung und Schmerzen an der Vorderseite des Knies.

FAZIT & NÄCHSTER SCHRITT Praxistipp

Beobachten Sie Ihr Gelenk in alltäglichen Belastungssituationen genau. Wenn Beschwerden anhalten oder zunehmen, konsultieren Sie eine orthopädische Fachpraxis.

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